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Gemeinderat

Ältere Infos

Gemeindevertretersitzung am 17. September 2015:

Im Rahmen der Gemeinderatssitzung wurden folgende Beschlüsse gefasst: - Das Nutzungskonzept “Holmer Krog” wurde beschlossen. Details sind auf dieser Homepage im Bereich Wirtschaft/De Holmer Krog zu entnehmen. - Für 1500 Euro wird eine Feuerwehrsirene gekauft, die auf das Dach der Alten Schule montiert wird. - Die Heizungsanlage in der Alten Schule soll von Öl auf Gas umgerüstet werden. Eine erste Auftragsvergabe vom März wurde aufgehoben, um die Sachlage neu prüfen zu lassen und ggfls. ausschreiben zu können. - Die Baumängel bei der Dachsanierung wurden besprochen. Die bauausführende Firma hat einer Erneuerung des Daches auf eigene Kosten zugestimmt. - Die Niederschlagswasserleitung am Süderholmer Weg soll in einem ersten Schritt für 6000 Euro saniert werden. Mit der SH- Netz AG wird Kontakt aufgenommen, da über der Leitung ein Stromkabel verlegt wurde. - Für die energetische Sanierung der Alten Schule sollen die Kosten über ein Darlehen finanziert werden.

Gemeindevertretersitzung am 18. März 2015:

Die energetische Sanierung der Alten Schule wird fortgesetzt. Einstimmig sind die Arbeiten zum Erneuern der Fenster und zur Umrüstung der Heizungsanlage auf Gas beschlossen worden. Investiert wird zudem in die Straßenunterhaltung. Die alte Meiereileitung am Süderholmer Weg muss erneuert werden. Dies wird in Etappen geschehen, zudem soll die Bankette gegenüber vom Landhandel Hans Koll repariert werden. Die Schilder für eine Tempo-30-Zone (Siedlungsstraße, Bahnhofstraße, Sandkuhle) sind eingetroffen und sollen demnächst montiert werden. Der Zaun am Rodelberg auf dem Sportplatz wird ebenfalls in den nächsten Wochen erneuert und auf der Rasenfläche vor der Alten Schule soll eine neue Tanne gepflanzt werden, nachdem die Fläche mit Erde aufgefüllt und neu angesät wurde. Die Sanierung der Bankette am Sportplatz (Königsberger Straße) soll im Jahr 2016 erfolgen. Im Holmer Krog ist das Badezimmer im Anbau erneuert worden. Das Thema Breitbandversorgung in der Gemeinde wird nun konkret. Am Dienstag, 21. April, wird es im Holmer Krog eine Einwohnerversammlung geben.

Gemeindevertretersitzung am 20. November 2014:

Die energetische Sanierung der Alten Schule mit ihren drei Mietwohnungen soll im nächsten Jahr fortgesetzt werden. Nachdem in diesem Jahr bereits die Isolierung des Daches verbessert und das Haus neu eingedeckt wurde, sollen im nächsten Jahr alle Fenster erneuert werden. Zudem ist geplant, die ölbetriebene Heizungsanlage auf Gasbetrieb umzurüsten. Das von der Verwaltung vorgelegte Sanierungskonzept, in dem eine erhebliche Energieeinsparung berechnet wird, wurde einstimmig zugestimmt. Von den zu erwarteten Energieeinsparungen sollen dann die Mieter profitieren. Die Gemeinde wird für die noch ausstehenden Projekte demnächst Angebote von Firmen einholen, um im Frühjahr die Aufträge vergeben zu können. Die anfallenden Kosten wird die Gemeinde über einen Kredit finanzieren, so zumindest die Planung. Die bislang leerstehende Wohnung im ersten Stock wird zum 1. Januar an das Amt Hohner Harde vermietet. Die finanzielle Situation der Gemeinde kann als gut bezeichnet werden und daran wird sich auch im nächsten Jahr nichts ändern. Der Haushalt 2015 kann problemlos ausgeglichen werden. Investiert wird vor allem in die Sanierung der Alten Schule. Zudem ist geplant, für die Feuerwehr Helmlampen und Einsatzspinde zu kaufen. Auch im Bereich des Sportplatzes wird sich im nächsten Jahr wieder einiges tun. Die angefangene Erneuerung der Drainage soll fortgesetzt werden, der Zaun am Roderberg wird erneuert und auch über eine Verbesserung der Bankette entlang der Königsberger Straße wird im nächsten Jahr nachgedacht. Für die Sanierung/Ausbesserung der Gemeindestraßen und Wirtschaftswege stehen im nächsten Jahr knapp 8500 Euro zur Verfügung. Der Mietvertrag mit Thomas Larsen für den Holmer Krog hat auch im kommenden Jahr seine Gültigkeit. Thomas Larsen plant bereits einige eigene Veranstaltungen im kommenden Jahr. Zudem wird er sich auch über die eine oder andere private Veranstaltung in der Gaststätte freuen, schließlich ist er vor allem auch auf die Unterstützung aus der Dorfbevölkerung angewiesen. Detaillierte Informationen aus der Gemeinde werden demnächst wieder im Holmer Boten veröffentlicht. Geplanter Erscheinungstermin ist kurz vor Weihnachten.

Gemeindevertretersitzung am 25. September 2014:

Das private Bauvorhaben zwischen Siedlungsstraße und Königsberger Straße kann vorangetrieben werden. Nachdem in den vergangenen Monaten diverse behördliche Auflagen und Fristen zu berücksichtigen waren, kann das Projekt nun starten. Einstimmig votierten die Gemeindevertreter für die erforderliche Klarstellungs- und Ergänzungssatzung in diesem Bereich. Diese besagt, dass auf einem 5900 m² großen Grundstück ein Wohnhaus samt Lagerhalle errichtet werden kann. Der Investor betreibt bereits andernorts einen Onlinehandel für Autoteile. Dieser Betrieb soll nun nach Christiansholm umsiedeln. Zudem wird eine Fläche an der Siedlungsstraße in Privatbesitz offiziell in Bauland umgewidmet. Theoretisch könnte dort nun auch - jedoch nur in erster Baureihe - ein Wohnhaus entstehen. Die bisherige Bebauungslücke könnte somit geschlossen werden, vorausgesetzt der Besitzer des Grundstückes ist daran interessiert. Die Sanierung des Daches der ehemaligen Schule ist fast abgeschlossen. Nun überlegt die Gemeinde, die energetische Sanierung des Gebäudes voranzutreiben. Dazu gehören die Umstellung von der vorhandenen Ölheizung auf Gasversorgung. Zudem sollen die Holzfenster ausgetauscht werden. Die Amtsverwaltung ist beauftragt, ein Sanierungskonzept zu erstellen, das in der nächsten Sitzung beschlossen werden soll. Die Wohnung im ersten Stock ist nach der Dachsanierung wieder bezugsfähig und kann demnächst wieder vermeitet werden. Interessierte werden gebeten, sich mit Bürgermeister Hartmut Bethke bzw. seinem Stellvertreter Ralf Tiessen in Verbindung zu setzen. Sollte es in der Gemeinde wieder Interessierte Einwohner geben, die Holz benötigen, so bietet die Gemeinde an, entlang der Gemeindewege das Material selbst zu schlagen. Vorausgesetzt, umliegende Sträucher und das Buschwerk wird mit entsorgt. Interessierte werden gebeten, sich mit Bürgermeister Hartmut Bethke in Verbindung zu setzen. Der Breitbandausbau in Christiansholm nimmt langsam konkretere Formen an. Den Ausbau realisieren wird nben dem eigens gegründeten Zwckverband das Unternehmen nordischnet aus Kiel. Für das Projekt werden noch freiwillige Botschafter gesucht, die in Christiansholm aktiv für das Vorhaben werben. Interessierte werden gebeten, sich in dieser Sache mit Ralf Tiessen in Verbindung zu setzen.

Breitbandausbau (Stand: 8. Juli 2014):

7 gute Gründe für Glasfaser 1. Von zu Hause arbeiten Laut Zukunftsforscher Opaschowski werden spätestens 2030 ca. 50% der Menschen zumindest teilweise zu Hause arbeiten. Gemeinden, die keine schnellen Datenverbin- dungen haben, wären für die Hälfte der Erwerbstätigen nicht attraktiv. 2. E-Gesundheit Auch in der Medizin sind schnelle Datenleitungen wichtig, z.B. zur Übertragung von Röntgenbildern. Gerade für ältere Menschen, die z.B. als Herzpatient elektronisch über- wacht werden, ist dann eine Überwachung von zu Hause aus möglich. 3. Kinder Die Schulen setzen grundsätzlich einen Internetzugang für die Erledigung von Hausauf- gaben voraus. Aber auch Online-Nachhilfeunterricht oder sogar Online-Prüfungen sind relevant. Kennen Sie ein Kind, das nicht chatet, Bilder hochlädt oder online spielt? 4. Cloud Computing Fotos, Videos und Musik werden heute online auf Servern abgelegt, um von überall da- rauf zugreifen zu können. Auch für Unternehmen sind die „Clouds“ entscheidend, vor allem auch für sichere Back-ups. 5. Smart TV Aufgrund der hohen Datenmengen ist für die Nutzung eines Smart-TVs eine hohe Bandbreite notwendig. Breitbanddienste bieten oft Kabelfernsehen an, dass ohne Satel- litenschüssel oder Zimmerantenne auskommt und völlig störungsfrei ist. 6. Elektronisch messen und regeln Das sogenannte Smart Metering ermöglicht die Ersparnis unter anderem von Strom und Wärme. Intelligente Geräte steuern so den Verbrauch, wenn er am günstigsten ist. 7. E-Government Auch die öffentliche Verwaltung setzt auf schnelle Netze. Gerade im ländlichen Raum wird es dann möglich sein, viele „Behördengänge“ online zu erledigen ohne lange Fahrt- und Wartezeiten.  Über den Zweckverband   Der Zweckverband für die Breitbandversorgung im mittleren Schleswig-Holstein wurde im Mai 2010 gegrün- det. Organe des Zweckverbandes sind die Verbandsversammlung und der Verbandsvorsteher. Der Zweck- verband bedient sich zur Erfüllung seiner Aufgaben der Verwaltung des Amtes Jevenstedt. Dem Zweckver- band gehören die Ämter Eiderkanal, Fockbek, Hohner Harde, Jevenstedt, Mittelholstein (mit den Gemein- den: Gemeinden Bendorf, Bornholt, Gokels, Hanerau-Hademarschen, Oldenbüttel, Seefeld, Steenfeld, Ta- ckesdorf und Thaden) an. Er hat die Aufgabe, den Breitbandausbau in den Gemeinden der angeschlosse- nen Ämter flächendeckend zu verwirklichen. Die Verwaltung des Amtes Jevenstedt hat im Jahre 2010 mit der Umsetzung der gestellten Aufgabe begonnen. Insgesamt wird von einer 3 jährigen Ausbauzeit ausge- gangen. Das Volumen der Investition durch den Zweckverband ist auf maximal 60 Mio. € kalkuliert. Die Beratungsleistungen für die Neuausrichtung des Projektes werden aus Mitteln des Landes Schleswig-Holstein gefördert. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich auch im Internet über den Fortgang des Projektes und die einzelnen Inhalte informieren unter: www.zbmsh.de Presseinformation (8. Juli 2014) In der letzten öffentlichen Verbandsversammlung des Zweckverbandes für die Breitbandver- sorgung im mittleren Schleswig- Holstein wurde dargestellt, dass die notwendige Startquote von 60% zum Ausbau eines Glasfasernetzes in der Region nicht erreicht werden kann. Die  Ursachen lagen primär in der Vermarktungsstrategie des Anbieters Filiago und im Ausbauvor- haben der Telekom, Teile des Gebiets mit einem VDSL-Produkt zu versorgen. Seit der Verbandsversammlung wurde analysiert, neu strukturiert und umgesetzt. „Mit dem neu geschaffenen 4-Säulen-Prinzip werden wir einen erfolgreichen Neustart umsetzen und un- sere Region mit einem zukunftssicheren Glasfasernetz ausstatten“ bestätigt der Zweckver- bandsvorsteher, Hans Hinrich Neve. Das 4-Säulen-Prinzip 1. Neuer Dienste-Anbieter GVG Glasfaser GmbH Die GVG ist der Vertragspartner des ZBmSH für den Bau und die Pachtung des Glasfasernet- zes. Als Dienste-Anbieter hatte die GVG im vergangenen Jahr die Filiago beauftragt. Nach dem Nichterreichen der 60%igen Startquote, wird die GVG nun selbst die Breitbanddienste Telefon, schnelles Internet und TV anbieten. Hierzu wurde die GVG umstrukturiert, neue Geschäftsfüh- rer sind Klaus Leckelt und Matthias Winter. Darüber hinaus hat die GVG einen finanzkräftigen Investor – die Mercurius AG – gewinnen können. 2. Neues Produktangebot Die GVG wird ein komplett neues Produktangebot vorstellen. Das Angebot ist sehr vielfältig und auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger sowie auf die Unternehmen zugeschnit- ten. Hier wird jeder ein Produkt finden, das zu ihm passt. 3. Neues Vermarktungskonzept und neue Marke Neben einem guten Produktangebot ist die Vermarktungsstrategie das wichtigste Instrument, um die Bürgerinnen und Bürger zu überzeugen. Die GVG hat in Zusammenarbeit mit dem ZBmSH eine komplett neue Strategie aufgelegt und eine neue Marke geschaffen. Dietmar Böhmke und Bernd Sienknecht von der geschäftsführenden Verwaltung haben zusammen mit Angelika Poggensee, freiberufliche Marketingberaterin, die GVG bei dieser Aufgabe intensiv unterstützt. So wurde die Werbeagentur The Bow aus Hamburg engagiert, um einen Markennamen, ein Logo und eine Gestaltungswelt zu entwickeln. In Arbeitsgesprächen mit der Verbandsver- sammlung wurde dann entschieden: Die neue Marke für die Region mittleres Schleswig- Holstein soll heißen.   4. Neuer Zuschnitt der Ausbaugebiete Jede Gemeinde wurde noch einmal auf die Wirtschaftlichkeit im Ausbau überprüft. Unter der weiteren Berücksichtigung der bereits verfügbaren Bandbreite und des geplanten VDSL- Ausbaus durch die Telekom wurden die Bauabschnitte neu definiert. Allerdings hat die Telekom bisher nur ca. 50% der geplanten Gebiete ausgebaut und auch nur ein kleiner Teil der Bürger kann das VDSL-Angebot überhaupt nutzen. So werden die Bauabschnitte und die Ausbaurei- henfolge von der GVG außerdem flexibel gestaltet. In der öffentlichen Verbandsversammlung am 8. Juli 2014 soll der Zweckverband beschließen, der vorgestellten Strategie zu folgen und hiermit dem Neustart des Projekts grünes Licht zu erteilen. Wie geht es weiter? Vorbehaltlich der Beschlussfassung der Verbandsversammlung wird das neue Marketingkon- zept dann in entsprechende Werbemaßnahmen umgesetzt. Nach den Sommerferien soll dann die Vermarktung mit neuem Konzept, neuen Produkten und neuen Bauabschnitten starten. Wenn die Startquote im ersten Bauabschnitt erreicht wird, kann noch in diesem Jahr der Bau des Glasfasernetzes beginnen. Was passiert mit den Bürgern, die bereits mit Filiago einen Vorvertrag abgeschlossen haben? Diese Bürger werden noch in dieser Woche von Filiago angeschrieben. Da Filiago die Dienste nicht anbieten wird, ist eine Kündigung nicht notwendig. Der Bürger muss also nichts weiter unternehmen. Natürlich setzen der Zweckverband und die GVG darauf, dass diese Bürger wei- ter an einem kostenlosen Breitbandanschluss interessiert sind. Daher appelieren beide an alle Bürger und Unternehmen, einen Vertrag mit der GVG zu schließen und sich ein attraktives Produkt aus der nordischnet-Palette auszusuchen. Nur wenn die Startquote erreicht wird, kön- nen alle Bürger gleichermaßen gut versorgt werden. Sollte der Zweckverband dieses Glasfa- sernetz nicht bauen können, wird es leider auch niemand sonst tun.

Aus der Gemeindevertretersitzung am 20. März 2014:

Die Gemeinde hat zwei Bauprojekte auf den Weg gebracht. In den kommenden Wochen wird der Wendehammer im Baugebiet Sandkuhle fertiggestellt. Zudem wird das Dach der ehemaligen Schule erneuert. Die Maßnahmen werden den Finanzhaushalt der Gemeinde nicht unerheblich belasten, aber sie sind nach Meinung der Gemeindevertreter zwingend erforderlich und können nicht länger verschoben werden. Investiert wurde in den vergangenen Monaten auch in die Unterhaltung der Wege. Diverse Wirtschaftswege wurden vom überwuchernden Büschen befreit. Demnächst soll noch Recyclingmaterial gekauft werden, um an einigen Orten die Banketten aufzufüllen. Die abgeholzten Buschreste im Wanderweg werden ebenfalls noch weggeräumt. Die Verwaltung wird zudem aufgefordert, alle Hundebesitzer in der Gemeinde anzuschreiben. Es soll unter anderem darauf hingewiesen werden, dass beim “Gassigehen” der Hundekot einzusammeln ist. Das war von einem Einwohner im Rahmen der Einwohnerfragestunde vorgebracht worden und stieß auf breite Zustimmung. Zudem hat der Bau-, Wege- und Umweltausschuss den Auftrag bekommen, die Drainage auf einem Teil des Sportplatzes sowie die Oberflächenentwässerung entlang der Königsberger Straße zu prüfen. Das ist eine große Bitte des Angelsportvereins gewesen. In Sachen Breitbandversorgung hat es eine Neuerung gegeben. Vom Anbieter Filiago haben sich Zweckverband und die Glasfaser Verwaltungsgesellschaft getrennt. Zudem wird es ab dem 1. April einen neuen Geschäftsführer geben. Über Änderungen und die Entscheidung über einen neuen Versorger wird die Gemeinde zeitnah bekanntgeben.

Aus der Gemeindevertretersitzung am 12. Dezember 2013:

Die Gemeinde wird noch in diesem Jahr ein eigenes Informationsblatt veröffentlichen. Der Holmer Bote umfasst auf 8 Seiten Berichte über die Arbeit im Gemeinderat sowie in den Vereinen. zudem wird der Jahresterminplan in dem Heft mit abgedruckt sein. Die ersten Vorbereitungen zur Europawahl am Sonntag, 25. Mai, sind angeschoben. Wahllokal ist De Holmer Krog. Wahlvorsteher ist Bürgermeister Hartmut Bethke. Um zwei Investoren im Ort den Bau eines Wohnhauses und einer angrenzenden Lagerhalle zu ermöglichen, ist eine Klarstellungs- und Ergänzungssatzung für die Gemeinde erforderlich. Die ersten verwaltungstechnischen Voraussetzungen sind nun geschaffen worden. Die Unterlagen zu den Plänen werden ab etwa Mitte Januar im Amt Hohner Harde zur Einsicht bereit liegen, sodass sie jedem - wie vom Gesetzgeber vorgegeben - einsehbar sind. Geplant sind im nächsten Jahr unter anderem Investitionen im Bereich des Baugebietes Sandkuhle. Dort soll der Wendehammer nun endlich fertiggestellt werden. Auch die ehemalige Schule, mit den heute enthaltenen drei Mietwohnungen, soll in 2014 umfangreich saniert werden. In welchem Umfang und wie teuer die Maßnahmen werden soll in den kommenden Wochen noch genauer ermittelt werden. Geprüft werden soll zudem, ob es möglich ist, die Bereiche der Siedlungsstraße, Bahnhofstraße, Sandkuhle und Königsberger Straße in eine 30-km/h-Zone zu verwandeln. Auslöser war der Wunsch mehrerer Einwohner, die das an die Gemeinde herangetragen hatten.

Aus der Gemeindevertretersitzung am 26. September 2013:

- Dorffest: Um das Dorffest 2014 vorzubereiten, lädt der Kulturausschuss am Dienstag, 5. November, zu einer Besprechung mit interessierten Einwohnern und Vertretern der Vereine ein. - Räume der ehemaligen Kinderstube: Eine Vermietung der gemeindeeigenen Räume in der ehemaligen Kinderstube scheint nicht möglich. Deshalb sollen die Räume wieder aktiv von der Gemeinde genutzt werden. Zunächst ist das noch vorhandene Inventar zu verkaufen. Geplant ist folgendes Nutzungskonzept: Das Büro wird als Gemeindebüro/Dorfarchiv genutzt, der Lagerraum hinter der Küche wird der Gilde bzw. dem MarktTreff als Lagerraum zur Verfügung gestellt und der große Gruppenraum wird künftig von der Feuerwehr genutzt. Der große Raum könnte auch von anderen Vereinigungen im Dorf genutzt werden. Es darf jedoch nicht in Konkurrenz zum Holmer Krog genutzt werden. Mit der Feuerwehr wird Kontakt aufgenommen, ob eine Renovierung bzw. kleinere bauliche Veränderungen in Eigenleistung erfolgen könnten. Die Gemeinde beschließt den Kauf eines Mähwerkes zum Preis von c. 4700 Euro, um die Wege besser pflegen zu können. Das alte Gerät war im Sommer kaputt gegangen und ist nicht mehr reparabel. Kindergarten; U3-Betreuung: Seit dem 1. August 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf Betreuung von Kindern im Alter unter drei Jahren. Um dem gerecht zu werden, schließt die Gemeinde Christiansholm mit den übrigen Gemeinden des Amtes Hohner Harde einen öffentlich-rechtlichen Vertrag. Inhalt: Kinder im Alter unter drei Jahren werden künftig in Hohn den Kindergarten besuchen können. Die Gemeinde hat einen Pächter für den Holmer Krog gefunden. Zum 1. November wird eine Familie mit zwei Kindern aus Leipzig die Regie in der Gaststätte übernehmen. Es sind allerdings noch Vertragsdetails zu klären. Der neue Betreiber wird zur Vorbereitung seines Konzeptes noch eine gewisse Vorbereitungszeit benötigen. Ein offizieller Start wird sich demnach wohl noch etwas verzögern. Einzelheiten werden zu gegebener Zeit nach Absprache mit dem Pächter bekannt gegeben.

Aus der konstituierenden Gemeinderatssitzung:

Am Donnerstag, 13. Juni, hat sich der neue Gemeinderat konstituiert. Neben der Wahl von Hartmut Bethke zum neuen Bürgermeister, standen diverse weitere Wahlen auf der Tagesordnung. Die Besetzung der jeweiligen Ausschüsse sind der Seite Gemeinderat” zu entnehmen. Zudem wurden die ausgeschiedenen Gemeindevertreter verabschiedet: Andre Dally, Tino Golke, Malte Tams (alle 5 Jahre aktiv dabei), Uwe Schäfer (10 Jahre, davon 5 Jahre als Bürgermeister), Hauke Meyer (12 Jahre, er fehlte zur Verabschiedung), Volker Puls (19 Jahre) und Uwe Mentzer (35 Jahre). Um die Verpachtung des Holmer Kroges voranzutreiben wurde beschlossen, Vertragsverhandlungen mit einem Interessenten aufzunehmen. Die Übergabe mit der bisherigen Pächterin Inge Lesch wird zeitnah erfolgen. Der Bau-, Wege- und Umweltausschuss hat einige Punkte in seine Agenda aufgenommen, um diese abzuarbeiten. Dabei geht es unter anderem um die Pflege und Unterhaltung der Gemeindewege und -straßen. Da mittlerweile ein Bauplatz im Baugebiet Sandkuhle verkauft wurde, soll demnächst über die Fertigstellung des Wendehammers gesprochen werden. Der Sport- und Kulturausschuss wird sich in Kürze mit den leerstehenden Räumen des ehemaligen Kindergartens beschäftigen. Zudem stehen die Planungen des Dorffestes und der Seniorenfahrt auf dem Programm. In den Gemeinden der Ämter Eiderkanal, Fockbek, Hohner Harde, Jevenstedt und Mittelholstein wird innerhalb der kommenden drei Jahre das Breitbandnetz ausgebaut. Der zuständige Zweckverband hat dazu entsprechende Vorbereitungen getroffen. Wie das Projekt in Christansholm umzusetzen ist, wird in den kommenden Wochen geklärt. Fakt ist, dass sich mindestens 60 Prozent aller Haushalte beteiligen müssen, um das Netz in Christiansholm auszubauen. Detaillierte Informationen wird es im Rahmen einer Einwohnerversammlung geben, zu der die Gemeinde zeitnah einladen wird.

Gemeindevertretersitzung, 21. März, 2013:

Am Donnerstag, 21. März, hat der Gemeinderat getagt. Unter anderem wurde beschlossen, die Straßenbeleuchtung nicht auf LED-Technik umzurüsten. Zwar würde es derzeit eine Förderung in Höhe von 20 Prozent geben, sobald mindestens 10.000 Euro investiert werden. Die Investition würde sich allerdings erst nach 15 Jahren amortisieren. Die Entscheidung, vorerst nicht zu investieren, fiel einstimmig aus. Die Gemeinde Christiansholm verfügt noch über einen alten Anhänger, für den es keine Verwendung mehr gibt. Der TÜV für den Wagen ist seit vier Jahren abgelaufen. Gemeindevertreter Tino Golke ist beauftragt worden, den Anhänger zu verkaufen. Für die Erneuerung des Dorfkruges und der Errichtung eines MarktTreffs war seinerzeit ein Darlehen aufgenommen worden. Der Kredit hat noch eine Laufzeit von zehn Jahren. Die Restschuld beträgt 86.700 Euro. Da nun die Zinsbindung ausgelaufen ist, werden neue Konditionen ausgehandelt. Ein Vorteil für die Gemeinde, da sich der neue Zinssatz nahezu halbieren dürfte. Um die Pflegemaßnahmen auf dem Schulhof fortzusetzen ist ein neuer Termin vereinbart worden: Sonnabend, 6. April. Treffen ist für alle freiwilligen Helfer um 9 Uhr auf dem Schulhof. Auf dem Sportplatz zeichnet sich zudem - für alle sichtbar - eine neue Baumaßnahme ab. Der Angelverein wird sein Jugendheim um einen kleinen Anbau ergänzen. Sobald es die Witterung zulässt, dürften dort die Baumaßnahmen beginnen. Die Gemeinde hat einen entsprechenden Antrag des ASV genehmigt. Investieren wird die Gemeinde auch in die gemeindeeigenen Wohnungen in dem ehemaligen Schulgebäude. Investiert werden muss dringend auch in die Sanierung des Süderholmer Weges. Der Bauausschussvorsitzende Marco Bethke wies abermals auf den schlechten Zustand der Straße hin. Da die Nachbargemeinde Meggerdorf ebenfalls von dieser Baumaßnahme betroffen sein wird, müssen zuvor noch Gespräche geführt werden. Art und Umfang der Investition sind noch offen. Zudem muss auch noch die Entwässerung in diesem Bereich verbessert werden. Bürgermeister Uwe Schäfer berichtet darüber, dass in jüngster Zeit drei Häuser in Christiansholm verkauft worden sind. In einem Haus soll demnächst eine Jugendeinrichtung/Wohngruppe entstehen. Ein ähnliches Projekt hat der Investor in der Gemeinde Schmalstede verwirklicht. Uwe Schäfer hat bereits mit der Bürgermeisterin des Ortes gesprochen. Dort sei es zu keinen nennenswerten Problemen mit den Jugendlichen der Einrichtung gekommen. Wer sich näher über das Projekt informieren möchte: www.aparte-gruppe.info.
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